Eigentlich war für das Aprilkonzert von „Jazz in Wenge“ Inez Timmer als Gaststar vorgesehen. Leider musste die Künstlerin krankheitsbedingt absagen. „Mit ihr hätten wir heute Abend nur ein Barry-White-Konzert hinbekommen“, meinte der musikalische Leiter und Gitarrist Jan Bierther, augenzwinkernd bei seiner Begrüßung.

So kam es, dass sich die Wenge-Gäste auf die Dortmunder Sängerin Daniela Rothenburg freuen durften. Wenge-Organisator Dietmar Poth war auch glücklich darüber, dass die Künstlerin so kurzfristig einspringen konnte:“ Wir haben Daniela Rothenburg viel zu verdanken. Sie war es schließlich, die im Januar 2024, beim Start von „Jazz in Wenge“, die Tür für die erfolgreichste Veranstaltungsreihe in Wenge mit geöffnet hat.

Die charismatische Sängerin zeigte sich gleich zu Beginn auch beeindruckt von der Entwicklung, die das Wengeprojekt in dieser Zeit genommen hatte. „Ich habe schon sehr genau verfolgt, was hier für tolle Arbeit geleistet wird!“


Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und einer gehörigen Portion Charme, Witz und Energie begeisterte sich auch diesmal die Musikfans. Die Spielfreude der Rhythmusgruppe mit Sebastian Bauer (Schlagzeug) und Eric Richards (Bass), das abwechslungsreiche Programm mit Klassikern des American Songbook sorgten wieder für ein rundum gelungenes Konzert.


Daniela Rothenburg nutzte das phantastische Ambiente und dichte Atmosphäre im kleinen Saal von Haus Wenge, um immer auch mit dem Publikum zu interagieren und es in die vielfältigen Gesangsnummern einzubeziehen.


Mit der Zugabe gab es dann zum Schluss noch den musikalischen Liebes-Tipp für alle Männer, um die Herzdame bei Laune zu halten. Es muss einfach hinterher am Finger etwas glitzern – Der Diamant an der Hand.


Jan Bierther war am Ende auch hochzufrieden:“ Wenn ich an den Konzerttagen Richtung Lanstrop fahre, freue ich mich immer schon riesig. Es ist für mich mittlerweile wie nach Hause kommen! Danke an das ganze Wengeteam.“

Bilder: Dirk Reischl















