Rückblick

Jazz in Wenge mit Crossover von Jazz, Tango und Folk

Jazz in Wenge mit Crossover von Jazz, Tango und Folk

Jazz in Wenge – Das bedeutet immer wieder Top-Musiker und auch immer wieder neue Stilrichtungen des Jazz. Das macht diese kultige Konzertreihe bei den Gästen – aber auch bei den Künstlern und Künstlerinnen –  so extrem beliebt.

Diesmal bildeten der studierte Jazzgitarrist Jan Bierther und die professionelle Querflötistin Vivian Arbeiter Probst ein Duo, in dem unterschiedlichste musikalische Einflüsse zu einer spannenden Melange aus Jazz, Tango und Folk verschmolzen.

Voller Spielfreude interpretieren diese Musiker seit vielen Jahren zusammen Eigenkompositionen und ihre eigenen Arrangements von Kompositionen von Jobim, Piazzolla und ausgesuchten Klassikern des Great American Songbook. Mit Interaktion, Improvisation und Intensität finden sie eine perfekte Balance aus Passion und Professionalität.

Jan Bierther, der Organisator der Jazz-in-Wenge-Reihe, hat an zahlreichen Jazzfestivals, Theater- und CD-Produktionen mitgewirkt. Für das Februar-Konzert in Haus Wenge hatte er zusätzlich noch den virtuosen Akkordeonisten Miroslaw Tybora und, wie schon häufiger, den routinierten Bassisten Eric Richards eingeladen.

Die Querflötistin Vivian Arbeiter Probst studierte an der Folkwang Universität Essen, am Konservatorium Rotterdam, an der Universität der Künste in Graz und im Orchesterzentrum Dortmund. Neben ihrer Arbeit in verschiedenen Orchestern wurde sie bundesweit bei Musikwettbewerben ausgezeichnet.

Miroslaw Tybora, geb. 1974 in Czluchow/Polen, studierte klassisches Akkordeon an der Musikhochschule in Danzig, Folkwang Musikhochschule Essen und Musikhochschule Detmold. Konzertreisen führten ihn über mehrere Kontinente, er spielte bei internationalen Festivals und Konzertreihen, arbeitete mit zahlreichen Musikern aus verschiedenen Ländern im Bereich von Klassik über Folklore, Weltmusik und Jazz Musik.

Eric Richards arbeitet als Bassist in unzähligen Bands, Aufnahmestudios und Theatern, machte Fernseh- und Radioaufzeichnungen und war freier Musiker in der Londoner Jazz-Szene. Wie Jan Bierther ist er mittlerweile ein fester Bestandteil der Wenge-Familie.

Die besondere dichte Atmosphäre im kleinen Saal von Haus Wenge sorgte auch an diesem Abend für viele Gänsehautmomente. Eine Atmosphäre, die eben auch viele Künstler und Künstlerinnen sehr schätzen.

Und natürlich durfte auch das obligatorische Foto der Band auf unserem Plüschsofa nicht fehlen.