„Monikas Kulturtreff“ hatte sich für den Jahresstart eine besondere Veranstaltung einfallen lassen. Unter dem Titel „Das Lanstroper Ei – Der Eiffelturm des Ruhrgebiets“ hatte Monika Niehaus-Kawa zu einem Vortrag mit Horst Delkus in den kleinen Wenge-Saal eingeladen.


Für viele Menschen im Stadtbezirk Scharnhorst ist diese markante Landmarke – die eigentlich auf Greveler Grund steht – ein Stück Heimat. Errichtet noch zu Kaisers Zeiten, um u.a. den Zechen Gneisenau in Derne und Preußen in Horstmar die Wasserversorgung zu sichern. Später lieferte er das Wasser rund 75 Jahre in die Haushalte.

1980 wurde der Wasserturm nicht mehr benötigt. Er wurde verkauft und rostete vor sich hin. Maler und Musiker, Fotografen und Filmemacher, Architekten und Autoren, darunter der eines Hörspiels, haben sich von diesem Turm inspirieren lassen.

Ein 1997 gegründeter Förderverein engagierte sich für seinen Erhalt und eine denkmalgerechte Instandsetzung. Mit langem Atem – und mit Erfolg: Seit letztem Jahr ist die Sanierung endlich erfolgreich abgeschlossen. Seit dem hat das Lanstroper Ei auch eine Fahne, die bis dato nur in alten Plänen zu sehen war.
Der Historiker und Journalist Horst Delkus, Gründer des Fördervereins Lanstroper Ei und langjähriger Lanstroper, erzählt im vollbesetzen kleinen Wenge-Saal die spannende Geschichte, angereichert mit zahlreichen Anekdoten, dieses besonderen Bauwerks.




Die 2. Geschäftsführerin des Fördervereins, Sandra Schmidt (rechts im Bild), informierte dann noch über die Arbeit des Vereins und den aktuellen Status.
Bilder: Dirk Reischl















