Nach dem bretonischen Abend im vergangenen Jahr, stand jetzt ein weiterer Themenabend, im Rahmen der internationalen Kunstaustellung „Grenzüberschreitend“, auf dem Programm von Haus Wenge Lanstrop. Präsentiert wurde der Abend vom Italienverein, dem Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V., zusammen mit Sabine Leven, von „Raum für Kunst auf Zeit“ (rechts im Bild) ,die auch die rahmengebende Ausstellung verantwortet.

Sie sind bunt, klein oder groß, rund oder rosettenförmig und kosmopolit. Die Kunsthistorikerin Isabella Amaduzzi und die weltberühmten Glasperlen von der venezianischen Insel Murano nahmen die Gäste, im ausgebuchten Haus Wenge, mit auf eine Reise rund um die Welt, von Europa nach Asien, von Afrika bis nach Nord- und Südamerika.

So schmückten die Perlen die Körper und Haare von Frauen und Männern. Sie waren Statussymbole, schützten vor dem Bösen und vor Krankheiten. Sie waren Zahlungsmittel im Welthandel, Protagonisten in Konflikten und Krisen.

Murano-Glasperlen erzählen Geschichten von Menschen und vom Menschsein und vom Miteinander, wie eine Kette mit unzähligen Perlen.


Matthias Hüppe vom Wengeverein zeigte sich am Ende auch etwas wehmütig: “Schade, dass sich diese internationale Ausstellung, mit den zwei wunderbaren Themenabenden, nun langsam dem Ende neigt. Wir sind Sabine Leven, mit der uns eine schöne Freundschaft verbindet, und allen Mitwirkenden, sehr dankbar für diese Zusammenarbeit. Ab Mitte Februar präsentieren wir dann die Ausstellung „Im Raum“, eine Werkschau der Kunstwerkstatt „Sohle 1“ aus Bergkamen.“


Bilder: Dirk Reischl















