Was hat Haus Wenge mit der Verleihung von Preisen und Ehrenringen im Stadtbezirk Innenstadt-West zu tun? Die Frage ist einfach zu beantworten. Walter Keller, der mit seinen Bilder 2023 die erste Ausstellung in der Galerie Wenge ausrichtete und damit dem Wenge-Verein viele Türen öffnete, bekam für seine „Dortmunder Augenblicke“ den Ehrenring verliehen. Aber auch die Bilderausstellung zum 100. Geburtstag von Max von der Grün wäre in dieser Form in Wenge ohne Walter Keller nicht möglich gewesen.

Den würdigen Rahmen für diese wirklich wertschätzende Veranstaltung des Stadtbezirksmarketing und der Bezirksvertretung bildete das Bürgerhaus „Pulsschlag“.

Der Abend begann mit einem ganz neuen Imagefilm über „Pulsschlag“, der deutliche Parallelen zum Haus Wenge hatte. Die Menschen benötigen einfach diese Orte der Begegnung zum Feiern, um sich selbst einbringen zu können und um niederschwellig Kunst- und Kultur erleben zu dürfen.

Die Band „The Speedos“ sorgte zwischendurch immer wieder für gute Laune, mit Oldies, in ihrer ganz speziellen Art und Weise vorgetragen. Nach den Begrüßungsworten durch die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Iris Bernert-Leushacke und Bürgermeister Norbert Schilff, bekam der junge Fotograf Fabian Ritter den Rosa-Buchthal-Preis verliehen.

Er hatte die Jury mit seinen ganz besonderen Blickwinkeln auf den Krieg in der Ukraine überzeugt. 2024 bereits wurde er für das Foto „Lena und Ivan – Verabschiedung am Busbahnhof“, das er für den „Spiegel“ gemacht hatte, mit dem ersten Platz beim Journalistenpreis des Landtags Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. (Copyright: Fabian Ritter).


Beeindruckend waren auch die Projekte der engagierten jungen Menschen der Martin-Luther-King-Gesamtschule und des Karl-Schiller-Berufskollegs, die dafür mit dem Heinrich-Schmitz-Preis ausgezeichnet wurden.



Die Pausen dieser wirklich spannenden Veranstaltung wurden natürlich wieder von „The Speedos“ überbrückt. Da durfte auch gerne mitgesungen werden.

Bei der Preisverleihung an Walter Keller kam dann auch wieder etwas Wenge ins Spiel. Als Hintergrundbild bei der Preisübergabe hatte man sein Bild der Halde Gneisenau gewählt, das Wengegäste auch aus dem Trauzimmer schon kennen. Mit ihm ausgezeichnet wurde Andrea Fortmann für die Herausgabe der Unionviertel-Zeitung.



Weitere Preisträger*in waren u.a. Sigrid Michaelis für das Frauenhaus und die Nachbarschaftshilfe im Althoffblock.


Nach dem offiziellen Teil durfte bei Speis & Trank fleißig genetzwerkt werden. Walter Keller machte dabei im Gespräch mit Matthias Hüppe vom Wengeverein auch noch mal deutlich, dass er sich als fester Bestandteil der Wengefamilie sieht.

P.S. Die Ehrenringe wurden übrigens von Goldschmied Reinhold Willeke angefertigt, der der ja auch schon Haus Wenge in seine Motivauswahl für seine Dortmundringe aufgenommen hat.

















